Und jährlich grüßt der Winterblues….

Laut Wikipedia ist der Winterblues eine Winterdepression oder saisonal-affektive Störung (auch SAD von Seasonal Affective Disorder; von der Jahreszeit abhängige emotionale Störung) eine depressive Störung, die in den Herbst- und Wintermonaten auftritt.

Neben den depressiven Symptomen einer bedrückten Stimmung, Reduzierung des Energieniveaus und Ängstlichkeit kommen für Depressionen atypische Symptome hinzu wie Verlängerung der Schlafdauer, verstärkter Appetit auf Süßigkeiten (Kohlenhydratheißhunger) und Gewichtszunahme was bei einer saisonal unabhängigen Depression eher nicht auftritt.

Ursache für die SAD – saisonal abhängige Depression oder umgangssprachlich Winterblues, ist der Mangel an natürlichem Tageslicht sowie die verminderte Lichtintensität in den Herbst- und Wintermonaten. Der Lichtmangel bewirkt bei den Betroffenen eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, was in Folge zu Schlafstörungen führt.

Hauptverantwortlich dafür sind die Hormone Melatonin und Serotonin, deren Aufbau (Biosynthese) vom Tageslicht reguliert wird. Serotonin ist wesentlich für die Förderung des Wachzustandes zuständig und wird aufgrund seiner Wirkungen auf die Stimmungslage im Volksmund oft als „Glückshormon“ bezeichnet. Die Produktion des Neurotransmitters läuft vor allem tagsüber auf Hochtouren, ist aber aufgrund der kürzeren Tageslichtphasen im Winter eingeschränkt. Melatonin wiederum wird vermehrt in der Nacht gebildet und fördert das Einschlafen. In den lichtarmen Monaten wird nicht nur nachts, sondern auch tagsüber mehr Melatonin produziert. Diese Dysbalance, also der Mangel an Serotonin und das Übermaß an Melatonin führt dazu, dass empfindliche Menschen sich zunehmend schlapp und schläfrig fühlen und mehr Appetit verspüren, vor allem auf Süßes und besonders auf Schokolade.

8 Tipps um erfolgreich dem Winterblues den Garaus zu machen

1. Mit Biophotonen die Stimmung heben
Hier werden Pflaster in einer weiterentwickelten Form von Phototherapie verwendet. Die Pflaster enthalten organische Kristalle. Werden diese durch Körperwärme aktiviert, reflektieren sie geringe Mengen an Licht im Infrarotbereich und sichtbaren Bereich. Mithilfe eines FTIR-Spektometers (Fourier-Transform-Infrarotspektrometer) kann dies nachgewiesen werden. Werden die Pflaster wie normale Pflaster am Körper angebracht, werden Nerven und Punkte auf der Haut stimuliert, was zu gesundheitlichen Verbesserungen führen kann.
Das Einsatzgebiet der Pflaster ist vielfältig. Sie werden im Sport, bei der Schmerzbekämpfung, Schlafstörungen, Wechseljahren, AntiAging  u.v.m eingesetzt. Interessante Infos gibt es hier

2. Johanniskraut
Diese Heilpflanze wirkt nicht nur gegen depressive Verstimmungen und Winterblues, sie steigert auch die Lichtempfindlichkeit der Haut, wodurch der winterliche Lichtmangel besser ausgeglichen werden kann. Auch Grüntee dürfte positiv bei depressiven Stimmungslagen wirken. Ein japanisches Forscherteam hat jedenfalls herausgefunden, dass zwei bis drei Tassen täglich eine stimmungsaufhellende Wirkung bei depressiven Patienten auslösten. Die positive Wirkung dürfte dabei auf die im grünen Tee enthaltenen Substanz EGCG (Epigallocatechin-3-Gallat) zurückzuführen sein, die Wissenschaftler auch für die Schutzwirkung von Grüntee u. a. gegen Parkinson und Alzheimer verantwortlich machen. 1

3. Vitamin D-Einnahme
Menschen, die unter dem winterlichen Stimmungstief leiden, sollten beim Hausarzt ihren Vitamin D-Status prüfen lassen. Fehlt der Haut das Sonnenlicht, produziert der Körper nicht genügend Vitamin D. Studien haben gezeigt, dass ein zu niedriger Vitamin D-Spiegel im Blut ebenfalls eine gedrückte Stimmung verursachen kann. Da die Substanz nur zu ei­nem geringen Teil über die Nahrung aufgenommen wird, kommt es in unseren Breitengraden in der dunklen Jahreszeit häufig zu einem Mangel dieses lebens­wichtigen Vitalstoffes. Dies kann durch die ergänzende Einnahme eines Vitamin D-Präparats ausgegleichen werden.

4. Tanken Sie Tageslicht
Bei leichten Winterblues kann bereits ein täglicher 30- bis 60-minütiger Spaziergang bei normalem Tageslicht reichen, um den Melatoninhaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Doch auch an bewölkten Tagen kurbelt Tageslicht die Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin an und bremst das Schlafhormon Melatonin. Gut ist es auch bei hellem Sonnenschein mindestens 10 Minuten ohne Sonnenbrille auszukommen, damit die Sonnenstrahlen gut über die Netzhaut aufgenommen werden können.

 5. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung
Kalte Aufgüsse nach der Kneipp-Methode können helfen, den Kreislauf anzuregen, außerdem verbessern Kneippgüsse die Durchblutung und stärken das Immunsystem. Wem dies zu aufwendig ist, kann beim morgendlichen Duschen abschließend sich kalt abbrausen. Regelmäßiger Sport hilft dem Kreislauf und Ihrer Psyche.

6. Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf
Verstärken Sie die Symptome nicht indem Sie die Decke über den Kopf ziehen und möglichst lange auszuschlafen. Ihre biologischen Rhythmus kommt dadurch nur noch mehr durcheinander. Gerade jetzt ist es wichtig die Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. Wer morgens schon Tageslicht tankt ist den Tag über wesentlich fitter.

7.  Sonne tanken – entfliehen Sie dem Winterblues
Reisen Sie, um richtig Sonne zu tanken, z.B. auf die Kanaren oder Marokko. Um die gezielte Wirkung zu erwünschen sollten es schon 2 Wochen  Urlaub sein.

8. Wohlfühlzeit
Ein langer dunkler Winter strapaziert die Seele. Ein Wellness-Wochenende im Verwöhnhotel, eine professionelle Massage, ein Saunabesuch oder nur ein entspannendes Bad – gerade jetzt sollte man darauf achten, sich etwas Gutes zu gönnen. Das sind ganz einfache Mechanismen, mit denen man sich selbst Glücksmomente schaffen kann. Das gilt natürlich auch für Menschen, die nicht am Winterblues leiden.

Trotzalledem sollten Sie sich nicht scheuen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie der Meinung sind, Sie benötigen zusätzliche Unterstützung.

www.karintauschek.de

¹ dgk.de – Deutsches Grünes Kreuz
Auszüge aus Gesundheitsportal gesund.co.at

3 thoughts on “Und jährlich grüßt der Winterblues….

  1. Hallo,
    allen Punkten kann ich nur zustimmen. Johanniskraut, Sonne oder einen Schönheitstag, geht auch von zu Hause.
    Indem man seinen Körper einfach was gutes tut. Haut Spiegel der Seele, da ist was wahres dran.
    Einen lieben Gruss
    Maria

    1. Liebe Maria,
      zusätzlich kann man(n) Frau sich eine Massage gönnen. Heutzutage ist das auch zu Hause kein Thema
      mehr. Es gibt genügend seriöse mobile Massagespezialisten.

      Ein schönes Wochenende!
      Herzliche Grüße
      Karin

  2. Mein Heilmittel gegen schlechte Laune (nicht nur) im Winter: Kakao! 😀
    Ja, man glaubt es kaum aber Kakao wirkt stimmungsaufhellend. Warum, ist unter anderem hier nachzulesen: https://www.vitaminexpress.org/de/kakao
    Deshalb sagt man wohl auch der Schoki nach, dass sie gute Laune macht – abgesehen davon, dass sie lecker schmeckt und deshalb allein gute Laune macht. 😀
    Aber wenn man eben nicht die Schoki nimmt sondern reinen Bio Kakao, ist es auch noch wirklich gesund und man tut nicht nur seiner Psyche sondern auch seinem Körper was Gutes. 🙂

    Liebe Grüße
    Corinna

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